Fett im Abfluss nach den Feiertagen
Braten, Gänse- oder Entenfett sowie Soßenreste gehören zu den größten Verstopfungsrisiken im Haushalt, gerade weil sie in der Feiertagsküche in deutlich größeren Mengen anfallen als im Alltag. Flüssig und heiß erscheint Fett zunächst harmlos, kühlt im Rohr jedoch schnell ab und wird dabei fest – dabei bindet es weitere Partikel wie Kaffeesatz oder Essensreste zu einem zähen, wachsartigen Pfropfen.
Besonders tückisch ist, dass sich diese Ablagerungen nicht sofort bemerkbar machen, sondern sich über mehrere Kochtage hinweg langsam aufbauen, bis der Abfluss plötzlich vollständig blockiert ist – oft erst Tage nach dem eigentlichen Festessen.
Die einfachste Vorbeugung ist, Fett und Bratenfond nach dem Kochen in einem alten Gefäß auffangen zu lassen, vollständig abkühlen zu lassen und anschließend über den Restmüll zu entsorgen statt über den Ausguss. Größere Mengen Frittier- oder Bratfett können zudem beim Wertstoffhof abgegeben werden. Wer zusätzlich nach dem Abwasch mit reichlich heißem Wasser nachspült, reduziert das Risiko einer Verstopfung rund um die Feiertage noch einmal deutlich. Wer diese Gewohnheiten auch außerhalb der Feiertage beibehält, sorgt dafür, dass sich über das Jahr verteilt erst gar keine größeren Fettablagerungen aufbauen können, die dann in der Weihnachtszeit plötzlich zum Problem werden. So bleibt der Abfluss nicht nur an den Feiertagen selbst, sondern das ganze Jahr über spürbar zuverlässiger.
Zusammenfassung
Nach aufwendigen Festtagsmenüs landet oft zu viel Fett im Abfluss. Warum das problematisch ist und wie Sie es richtig entsorgen.
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