Frühjahrswartung der Grundstücksentwässerung
Nach den Belastungen des Winters – Frost, Schneeschmelze und die damit verbundenen Bodenbewegungen – ist das Frühjahr ein guter Zeitpunkt, die eigene Grundstücksentwässerung einmal gründlich zu kontrollieren. Frost kann feine Risse in Rohren verursacht haben, die erst bei der Schneeschmelze mit erhöhtem Wasseraufkommen zu einem echten Problem werden.
Zur Frühjahrswartung gehört zunächst eine Sichtkontrolle aller zugänglichen Bereiche: Zeigen sich feuchte Stellen im Garten oder an der Fassade, die im Winter nicht vorhanden waren? Funktioniert die Rückstauklappe noch einwandfrei, nachdem sie möglicherweise im Winter durch Schneeschmelze beansprucht wurde? Auch die Dachrinnen und Regenfallrohre sollten nach dem Winter noch einmal auf verbliebenes Laub oder Ablagerungen geprüft werden.
Wer zusätzlich eine Kamerainspektion der Grundstücksentwässerung einplant, erkennt frühzeitig, ob der Winter dem Kanal zugesetzt hat oder ob sich Wurzeleinwuchs weiterentwickelt hat. Eine im Frühjahr durchgeführte, vorbeugende Hochdruckspülung sorgt zudem dafür, dass der Kanal mit vollem Querschnitt in die regenreichere Jahreszeit startet – deutlich günstiger, als erst nach einem akuten Rückstau im Sommer reagieren zu müssen. Wer diese Frühjahrswartung fest im Kalender einplant, etwa immer im gleichen Monat, entwickelt daraus mit der Zeit eine verlässliche Routine, die deutlich zuverlässiger funktioniert als eine Kontrolle nur bei akutem Anlass. Über die Jahre summiert sich dieser vergleichsweise geringe Aufwand zu einer spürbar längeren Lebensdauer der gesamten Grundstücksentwässerung.
Zusammenfassung
Nach Winter und Frost ist das Frühjahr der ideale Zeitpunkt, die eigene Grundstücksentwässerung zu kontrollieren.
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