Herbstlaub und Regenfallrohre
Im Herbst sammelt sich Laub in der Dachrinne und wird bei Regen mit in die Regenfallrohre gespült, wo es sich besonders gerne an Rohrbögen und Übergängen festsetzt. Zusammen mit kleinen Ästen, Moos und Vogelnistmaterial entsteht so schnell ein Pfropfen, der den Wasserabfluss zunehmend behindert.
Eine verstopfte Fallleitung macht sich häufig erst bei stärkerem Regen bemerkbar, wenn Wasser über die Dachrinne läuft, statt regulär durch das Fallrohr abzufließen, oder wenn Wasser an der Fassade entlangläuft und dort mit der Zeit Feuchtigkeitsschäden verursacht. Auch ein an einer Revisionsöffnung austretender Wasserstrahl ist ein klares Warnzeichen.
Die wirksamste Vorbeugung ist eine regelmäßige Kontrolle und Reinigung der Dachrinne, idealerweise einmal im Spätherbst nach dem Laubfall und ein weiteres Mal im Frühjahr. Laubschutzgitter an der Dachrinne reduzieren den Eintrag von Laub in die Fallrohre deutlich, ersetzen aber keine gelegentliche Sichtkontrolle. Ist ein Fallrohr bereits verstopft, hilft meist eine gezielte Hochdruckspülung mit spezieller Düse, die auch verdichtetes Laub zuverlässig aus dem Rohr löst. Wer in der Nähe von Laubbäumen wohnt, sollte die Kontrolle nicht nur einmalig im Herbst, sondern bei Bedarf auch nach stärkeren Herbststürmen wiederholen, da sich in kurzer Zeit erneut größere Laubmengen ansammeln können. Diese kleine, regelmäßige Kontrolle verhindert zuverlässig, dass sich über den Winter unbemerkt größere Schäden an Fassade oder Dachrand entwickeln.
Zusammenfassung
Im Herbst verstopfen Regenfallrohre besonders häufig durch Laub. So beugen Sie rechtzeitig vor.
ZurückWir bieten unseren Service unter anderem in...
Kontaktieren Sie uns
Schildern Sie uns kurz Ihr Anliegen — wir vermitteln Ihnen schnellstmöglich einen passenden Partner in Ihrer Nähe.